Die neue Werkgruppe von Karen Pontoppidan mit dem Titel „Innen“ dreht sich um die Rolle und Stellung der Frau in der Kunstwelt. Die Position darin ist eine privilegierte und wird von Künstlerinnen nur selten eingenommen. Drinnen zu sein bedeutet Erfolg, Öffentlichkeit, Geld, Sichtbarkeit. Das meiste Kunstleben von Frauen leidet unter einem Mangel an einem größeren Publikum. Mit den Broschen aus bemalter Leinwand, die von Hand oder maschinell bestickt werden, in verschiedenen Größen und Körpern, suggerieren sie die Konfrontation oder Koexistenz und Verschmelzung beider Welten, der weiblichen Sozialisation und der höher gelegenen, meist männlich dominierten Kunstwelt. Der Körper dieser Broschen symbolisiert die innere und die äußere Perspektive.